Von 1 auf 100 und zurück – virtuelle Desktops für KMUs [Spotlight]

, 2 Min. Lesezeit

Mehrere Standorte.
Mobile Mitarbeiter-Teams.
Verschiedene Endgeräte.
Moderne Co-working-Konzepte.

Der Arbeitsplatz der Zukunft muss vor allem eines sein:

Flexibel.

Das war das simple Fazit meines Dialogs mit Carsten Unnerstall und Michael Kurz von tocario.

Doch so einfach wie sich diese Schlussfolgerung auch anhört, so schwierig kann die Umsetzung in der Praxis sein. Denn neben einer zukunftsorientierten Unternehmensleitlinie oder rein arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, gehört eine stabile cloudbasierte Technologiebasis zu den Grundvoraussetzungen.

Besonders kleine und mittelständische Firmen bis 100 Mitarbeiter haben hier bisher das Nachsehen. Häufig bieten die großen, namhaften Anbieter wie z.B. VMware oder Citrix ihre Lösungen erst für Unternehmen ab mehreren hundert Mitarbeitern an.

Umso mehr war ich von der Lösung angetan, die mir Carsten und Michael während unseres letzten Treffens zeigten. Und das aus zwei unterschiedlichen Perspektiven:

Für Endkunden gibt’s Desktop-as-a-Service (endlich) ab dem ersten Arbeitsplatz

Desktop-as-a-Service bereits mit wenigen Mitarbeitern oder sogar als Freelancer einsetzen? Bisher mehr Wunsch als Wirklichkeit. Endlich bekommen auch ganz kleine Unternehmen und Selbständige die Möglichkeit, einen virtuellen Arbeitsplatz mit allen Vorteilen zu nutzen.

Besonders spannend finde ich das Konzept des einfachen „Scale Up and Down“ der virtuellen Desktops. Für mein Verständnis ein echter Mehrwert in punkto Kosten-/Nutzenrelation, speziell für Unternehmen mit stark dynamischem Arbeitsvolumen.

Ich denke dabei z.B. an Schulungsanbieter mit wechselnden Teilnehmerzahlen oder Unternehmensberatungen mit Projektspitzen.

Für externe IT-Service-Provider bieten sich neue Marktchancen. Für Inhouse-Abteilungen wird der Aufbau und Betrieb einfacher.

Virtuelle Desktop-Lösungen für SMB-Kunden anzubieten, ist für viele IT-Service-Provider nur wenig bis gar nicht attraktiv. Aufwand und Ertrag stehen selten in einem wirtschaftlich gesunden Verhältnis.

Gleiches gilt auch für Inhouse-Service-Provider, die Zweigstellen und kleine Niederlassungen mit weniger als 100 Mitarbeitern anbinden.

Die Idee von tocario, für beide Fälle eine Lösung anzubieten, finde ich persönlich smart.

Zum einen entsteht für externe Anbieter die Chance, neue bzw. bisher unattraktive Marktsegmente zu adressieren. Zum anderen können Inhouse-Abteilungen kleine Organisationseinheiten einfacher aufbauen und rentabel betreiben.

Alles in allem eine runde Sache.

Übrigens…

Unser Treffen haben wir flexibel gestaltet, das Büro gegen ein Café getauscht. Genau die Arbeitsumgebung, um einen virtuellen Desktop im Business-Alltag einzusetzen.

Und genussvoll war es allemal 😉

Bildquelle: Golden Sikorka/Shutterstock.com